Archiv für März, 2009

Heiße Noni und purzelnde Preise

Es ist soweit: Nach der offiziellen Genehmigung von Noni-Blättern zur Verwendung in Tee durch die Europäische Kommission, ist jetzt der erste Tahitian Noni™ Noni Blättertee da. Die Teesorten „Authentic Founder‘s Formula“ (reiner Noni Blättertee) und die Mischung „Green Noni Jasmine“ sind in Dosen mit jeweils 20 sogenannten Fuso-Teebeuteln abgepackt. Die nach dem japanischen Patenthalter benannten Beutel sind im Gegensatz zu gängigen Papierfilterbeuteln besonders wasserdurchlässig. Dadurch können alle Wirkstoffe aus den Teeblättern in das Teewasser aufgenommen werden und der volle Geschmack kann sich ideal entfalten. Eine Dose mit 20 Teebeuteln kostet 12,90 Euro (Preis für Deutschland).

 TN Blättertee - Fuso-Teebeutel

Zum März 2009 hat Tahitian Noni International außerdem die Preise für seine Lifestyle-Produkte aus den Bereichen Gesichts- und Körperpflege, Getränke, Nahrungsergänzung und Gewichtsmanagement, erheblich reduziert. Die Premium-Produkte, die in erster Linie oder ausschließlich aus Noni-Bestandteilen bestehen, bleiben im hochpreisigen Segment angesetzt. Dazu zählen der TAHITIAN NONI™ Juice, das Noni Blattgel und Noni Samenöl.

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The sound of Tiki: Polynesiens musikalische Entsprechung

Wer an die Inselwelt Polynesiens denkt, hat sofort eine ganz bestimmte Intonation im Ohr. Diese findet ihren Ursprung zwar auf Hawaii. Geschaffen wurde sie allerdings von einem Amerikaner: Martin Denny, geboren 1911 in New York, war der Bandleader, der aus einer Mischung easy going Jazz, polynesischer Instrumentation und Dschungelgeräuschen das Musikgenre „Exotica“ (benannt nach seiner ersten Platte) erschuf.

Nach seinem Einsatz in der Army Air Force während des 2. Weltkriegs und seiner anschließenden Entlassung studierte er am Los Angeles Conservatory of Music. Im Jahr 1954 zog er nach Hawaii und fing in dem Restaurant „Don the Beachcomber’s“ am Waikiki Beach an zu arbeiten. Dort schloss er sich mit dem Vibraphonisten Arthur Lyman und dem Bassisten John Kramer zusammen, um Jazz zu spielen. 1956 stieß der Bongospieler Augie Colon zu dem Trio.

In der offenen „Shell Bar“ in Honolulu war es, dass die Bandmitglieder während ihrer Performance spaßeshalber Vogelrufe und Froschlaute aus der sie umgebenden Natur nachahmten. Das Publikum war begeistert von diesem Spiel – und das Inselparadies um Hawaii und Tahiti hatte seine musikalische Entsprechung gefunden.

In den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts stürmten Mr. Denny und seine Band mit ihren exotischen Alben die US-amerikanischen Charts. Darunter finden sich zauberhafte Titel wie „Forbidden Island“, „Afro-Desia“, „Primitiva”, „Hypnotique”, „Romantica”, „Exotic Sounds from the Silver Screen”, „Exotic Percussion” und „Exotica Classica”. Einen nicht unerheblichen Beitrag zum Erfolg von „Exotica“ dürfte eine damals neue Technik geleistet haben: die Stereo-Funktionalität. Damit wurde es möglich, Wohnräume mit den musikalischen Klängen und Naturgeräuschen so auszufüllen, dass bei den Zuhörern die überaus realistische Illusion entstand, sich inmitten eines exotischen Inselparadieses zu befinden.

Martin Denny starb 2005 im stolzen Alter von 93 Jahren in seinem Zuhause nahe Honolulu. Seine musikalische Hinterlassenschaft wird allerdings noch lange in den Ohren folgender Generationen klingen und wohl für immer mit Polynesien verbunden bleiben.

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UPDATE: „Printmedien unter Druck“ – Abmahnung wegen rechtswidriger Inhalte

Wie nicht anders zu erwarten war, hat inzwischen auch die Netcoo auf unseren Blog-Beitrag und den anschließenden Meinungsaustausch einiger Blog-Besucher reagiert.

 

Uns ereilte kurzerhand eine Abmahnung, die sich sowohl auf die Inhalte unseres Beitrages als auch auf einige Kommentare dazu bezieht. So ist die Netcoo der Auffassung, dass wir in unserem Beitrag „Printmedien unter Druck“ unwahre Tatsachen verbreiten würden. Es wird uns vor allem zur Last gelegt, wir hätten behauptet, dass die Netcoo ebenso wie US-amerikanische Printmedien unter erheblichem wirtschaftlichem Druck stünden. Eine Äußerung in dieser Form haben wir jedoch nicht getroffen. Auch lässt sich diese Interpretation aus dem vorliegenden Artikel unserer Meinung nach in keinster Weise gewinnen.

 

Im Übrigen sieht sich die Netcoo aufgrund einiger Kommentarstellen in diffamierender Weise herabgesetzt. Wir wollen es uns und unseren Lesern ersparen, auf die jeweilig angegriffenen Äußerungen unserer Besucher im Einzelnen einzugehen, können jedoch den meisten von der Netcoo angegriffenen Kommentaren keinen rechtswidrigen Inhalt entnehmen.

 

In den restlichen Punkten kommen wir der Abmahnung selbstverständlich gerne insoweit nach, als dass wir die entsprechenden Begriffe in den betreffenden Kommentaren mittlerweile geschwärzt, bzw. mit (xxx) ersetzt haben.

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Printmedien unter Druck: welche unschönen Blüten die Medienkrise treiben kann

Die Medienwelt verändert sich rasant. Während Online sich immer stärker entwickelt, weiter verbreitet, mehr Gewicht erhält, verlieren Printmedien immer mehr an Boden. Nicht nur die Leser bleiben oftmals aus, auch die Anzeigenkunden sehen immer seltener noch den Sinn darin, ihre Zielgruppe ausschließlich über breit gestreute Print-Kampagnen anzusprechen – wenn es online schneller, direkter und günstiger geht.

 

Nicht zuletzt das Ende der Burda-Zeitschriften „Young“ und „Tomorrow“, des Lifestyle-Titels „Vanity Fair“ aus dem Hause Condé-Nast oder die Massenentlassungen bei der viertgrößten Zeitung der USA, der L. A. Times (die parallel 50 neue Arbeitsplätze für die Onlineausgabe geschaffen hat), zeugen vom derzeit enormen Druck auf die Print-Medienwelt.

 

In welch fragwürdiger Form sich der Druck, unter dem ein Printmedium steht, auf ehemalige Anzeigenkunden auswirken kann, musste Tahitian Noni International kürzlich erfahren.

 

Die Branchenzeitschrift Netcoo druckte in ihrem Heft Nr. 22 für Februar 2009 nämlich folgende Karikatur ab:

 

Hier war eine Abbildung der Karikatur zu finden. Leider mussten wir diese aufgrund einer Abmahnung wegen Copyrights-Verletzung entfernen.

 

Diese Karikatur lässt uns nun einigermaßen fassungslos zurück. Erst vor Kurzem haben wir mit dem Chefredakteur Andreas Graunke persönlich darüber gesprochen, dass unser Unternehmen momentan keine Anzeigenschaltungen plant – wie wohl wir in der Vergangenheit durchaus Anzeigen in der Netcoo geschaltet haben.

 

Man könnte sagen, dass Tahitian Noni International nun mit oben abgebildeter Karikatur zu einer ganzseitigen Art Anzeige gelangt ist, ohne dafür einen Anzeigenpreis bezahlt haben zu müssen. Dass wir diesem „Anzeigen-Stil“ allerdings kaum etwas abgewinnen können, steht wohl außer Frage.

 

Fragen tun sich allerdings dennoch auf. Wie soll ein Unternehmen auf eine derartige Konfrontation reagieren? Muss sich zukünftig jedes Unternehmen davor hüten, Anzeigen (ob aus strategischen oder finanziellen Gründen) nicht zu schalten? Müssen Firmen in heutiger Zeit fürchten, für jede nicht geschaltete Anzeige mit einer derart unsäglichen, schon fast zur Gewalt aufrufenden Karikatur bedacht zu werden?

 

Wir wissen es nicht. Über Kommentare und Ratschläge freuen wir uns aber.

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