Archiv für Januar, 2010
Spielwiese virtuelle Welt oder warum Apples iPad so viel verändert
Verfasst von Kathrin Aue unter Blog, Kommunikation am 29. Januar 2010

Das Tablet von Apple: iPad.
Apple hat es wieder geschafft. Das Geheimnis um das erste firmeneigene Tablet, auf das “Apfel”-Jünger hin gefiebert, dessen Einführung die Konkurrenz wie auch andere Branchen fürchteten, und über das im Vorfeld bereits umfassend spekuliert wurde, ist gelüftet.
Das iPad, wie Apple sein Tablet nennt, ist mit seinen 25cm Bildschirm-Diagonale nicht einfach eine größere Variante des iPhone. Mit dem multitouchfähigen Gerät eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten – für Nutzer und Inhalteanbieter gleichermaßen.
Schon mit dem iPhone, durch seine simple und spielerische Bedienbarkeit, mit umfangreichen Features und inzwischen an die 140.000 kostenlosen und kostenpflichtigen Applikationen im Apple App Store, hat Jobs die Kommunikationswelt revolutioniert. Die Zeiten, da Telefon und Handy dem reinen Ferngespräch oder dem Versenden von Kurztextnachrichten (SMS) dienten, sind endgültig vorbei. Mobile Dienste jeder Art haben in der Masse ihre Abnehmer gefunden.
Mit dem iPad hat Apple nun eine völlig neue Kategorie für Endgeräte geschaffen. Denn das iPad ist weder Handy noch Laptop. Das iPad ist interaktiver Bilderrahmen, ein eBook-Reader mit angeschlossener Bibliothek für hunderte von Büchern, handliches „Surfboard“ zum gemütlichen Wellenreiten durchs WWW, Flachbildschirm für mobiles Filmeschauen in einer ordentlichen Größe, Plattform für das Chatten mit Freunden und Familie.
Das Großartigste am iPad ist jedoch definitiv eines: Die Tatsache, dass Apple es mit diesem Tablet schafft, die Hürden in die mobile, interaktive Onlinewelt weiter zu senken und das Internet in eine virtuelle Spielwiese für jedermann zu verwandeln. Das iPad ist sofort einsatzfähig. Keine unverständlichen Benutzerhandbücher, ellenlanger Kabelsalat, Konfigurationsprobleme, oder sonstige Hindernisse, die einen normalen PC- oder Laptop-Kunden erwarten. Wo andere Geräte wenig intuitiv sind, ist die Benutzeroberfläche des iPad spielerisch leicht zu bedienen.
Wo der ein oder andere Kritiker (bezeichnenderweise aus der Tech-Ecke) beispielsweise eine fehlende Kamera als Manko anmerkt, sehe ich definitiv die eigentliche Stärke des iPad. Es ist reduziert auf bestimmte, massenrelevante Anwendungsmöglichkeiten. Denn die Tech-Nerds und Online-Pioniere sind ohnehin schon im WWW unterwegs – mit ihren Bedürfnissen und Kenntnissen entsprechend ausgestatteten Geräten. Im Vordergrund stehen beim iPad keine großartige technische Neuerungen, sondern eine Erlebniswelt, in die (auch noch unerfahrene) Nutzer mit dem Tablet eintauchen können und sollen. Die dafür notwenige Technik ist vorhanden, muss den Kunden aber nicht interessieren. Das ist der Grund, warum Apple so erfolgreich ist – und die Konkurrenz immer wieder und immer weiter hinter sich lässt. Es geht um mehr, als nur ein (IT) Produkt. Es geht um Kommunikation und Interaktion, um Erleben und Teilen, um Unabhängigkeit und ganz wichtig: um den individuellen Spaßfaktor. Auf all das zielt das iPad ab – in der aktuellen Version und in weiter entwickelter Form ganz bestimmt auch in allen folgenden Varianten.
Wenn “Marke” unter die Haut geht
Verfasst von Kathrin Aue unter Blog, Inside TNI, Kommunikation am 5. Januar 2010
Welch schöneres Kompliment gibt es für Marken, als von Kunden mit Begeisterung in die Welt getragen zu werden? Wenn die Marke DURCH die Welt getragen wird! Wenn sie es also nicht nur in die Köpfe und Herzen der Menschen schafft, sondern diesen buchstäblich unter die Haut geht.
So wie Mark Pomerants aus Russland, der sich im November 2009 in Tahiti, dem Herkunftsland der Noni, das Tahitian Noni Logo auf seinen Oberarm tätowieren ließ. Warum? Weil er die Firma und die Produkte liebt, sagt er selbst. Und weil er nicht nur begeisterter Kunde ist, sondern die Tahitian Noni Produkte auch erfolgreich weiter verkauft und es damit bis zum “Black Pearl” geschafft hat. In dieser Position zählt er zu den besten Verkäufern des Unternehmens mit sehr gutem Einkommen.
Als erster aus seiner Gruppe hat er damit nicht nur hervorragenden Geschäftssinn bewiesen, sondern auch die Wette eingelöst, die er mit den anderen abgeschlossen hatte: wer es zuerst schafft, “Black Pearl” zu werden, lässt sich das Firmenlogo stechen. Das tat er dann gleich bei seinem ersten Tahiti-Besuch, wohin er neben anderen Top-Verkäufern bei Tahitian Noni International auf Firmenkosten eingeladen wurde. Ob er sich im Rückblick nochmal tätowieren lassen würde, fragen wir ihn. “Selbstverständlich! Alle lieben mein Tattoo!”, antwortet er. Wir sind gespannt, welcher seiner Freunde als nächster einen Trip nach Tahiti mit einer Tätowierung im traditionellen Stil verbinden wird!
Ein andere, beliebtes Markenzeichen als Tatoo ist unser “Fred”, der tahitianische Muschelbläser, der sich auch auf dem Flaschenetikett des TAHITIAN NONI Juice findet. Nicht nur eine Kundin hat sich bei der Tattoo-Auswahl für den knackigen Exoten entschieden. Auch von einigen unserer männlichen Kunden wird er stolz auf der Haut getragen.
Wir freuen uns natürlich sehr, dass unsere Produkte nicht nur begeistern und gerne gekauft und genutzt werden, sondern die Verbindung zu unserer Marke noch dazu besonders innig ist. Die einzige Marke, mit der ich bislang Konsumenten-Branding verbunden habe, ist Harley Davidson. Na, wenn das mal nicht rockt!



