Spielwiese virtuelle Welt oder warum Apples iPad so viel verändert


Das Tablet von Apple: iPad.

Apple hat es wieder geschafft. Das Geheimnis um das erste firmeneigene Tablet, auf das “Apfel”-Jünger hin gefiebert, dessen Einführung die Konkurrenz wie auch andere Branchen fürchteten, und über das im Vorfeld bereits umfassend spekuliert wurde, ist gelüftet.

Das iPad, wie Apple sein Tablet nennt, ist mit seinen 25cm Bildschirm-Diagonale nicht einfach eine größere Variante des iPhone. Mit dem multitouchfähigen Gerät eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten – für Nutzer und Inhalteanbieter gleichermaßen.

Schon mit dem iPhone, durch seine simple und spielerische Bedienbarkeit, mit umfangreichen Features und inzwischen an die 140.000 kostenlosen und kostenpflichtigen Applikationen im Apple App Store, hat Jobs die Kommunikationswelt revolutioniert. Die Zeiten, da Telefon und Handy dem reinen Ferngespräch oder dem Versenden von Kurztextnachrichten (SMS) dienten, sind endgültig vorbei. Mobile Dienste jeder Art haben in der Masse ihre Abnehmer gefunden.

Mit dem iPad hat Apple nun eine völlig neue Kategorie für Endgeräte geschaffen. Denn das iPad ist weder Handy noch Laptop. Das iPad ist interaktiver Bilderrahmen, ein eBook-Reader mit angeschlossener Bibliothek für hunderte von Büchern, handliches „Surfboard“ zum gemütlichen Wellenreiten durchs WWW, Flachbildschirm für mobiles Filmeschauen in einer ordentlichen Größe, Plattform für das Chatten mit Freunden und Familie.

Das Großartigste am iPad ist jedoch definitiv eines: Die Tatsache, dass Apple es mit diesem Tablet schafft, die Hürden in die mobile, interaktive Onlinewelt weiter zu senken und das Internet in eine virtuelle Spielwiese für jedermann zu verwandeln. Das iPad ist sofort einsatzfähig. Keine unverständlichen Benutzerhandbücher, ellenlanger Kabelsalat, Konfigurationsprobleme, oder sonstige Hindernisse, die einen normalen PC- oder Laptop-Kunden erwarten. Wo andere Geräte wenig intuitiv sind, ist die Benutzeroberfläche des iPad spielerisch leicht zu bedienen.

Wo der ein oder andere Kritiker (bezeichnenderweise aus der Tech-Ecke) beispielsweise eine fehlende Kamera als Manko anmerkt, sehe ich definitiv die eigentliche Stärke des iPad. Es ist reduziert auf bestimmte, massenrelevante Anwendungsmöglichkeiten. Denn die Tech-Nerds und Online-Pioniere sind ohnehin schon im WWW unterwegs – mit ihren Bedürfnissen und Kenntnissen entsprechend ausgestatteten Geräten. Im Vordergrund stehen beim iPad keine großartige technische Neuerungen, sondern eine Erlebniswelt, in die (auch noch unerfahrene) Nutzer mit dem Tablet eintauchen können und sollen. Die dafür notwenige Technik ist vorhanden, muss den Kunden aber nicht interessieren. Das ist der Grund, warum Apple so erfolgreich ist – und die Konkurrenz immer wieder und immer weiter hinter sich lässt. Es geht um mehr, als nur ein (IT) Produkt. Es geht um Kommunikation und Interaktion, um Erleben und Teilen, um Unabhängigkeit und ganz wichtig: um den  individuellen Spaßfaktor. Auf all das zielt das iPad ab – in der aktuellen Version und in weiter entwickelter Form ganz bestimmt auch in allen folgenden Varianten.

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  1. #1 von Billigflug am 11. Februar 2010

    hallo

    ich finde die idee von ipad gut und ich denke auch das so zukunftige technologien aussehen werden. aber was uns apple mit dem ipad verkaufen will ist eine schöne illusion. wer sich für das gerät entscheidet muss einige abstriche machen, dazu fällt der einsteigerpreis von 499dollar nicht gerade günstig aus. So wie es aussieht wird der preis von 499 $ nicht mal auf euro umgerechnet es wird so übernommen, was ich von einer differenz von 120 euro ernorm finde.

    gruss

  2. #2 von Mario Urschitz am 6. Februar 2010

    Ich bin auch der Meinung das die Nutzung der modernen Medien auch immer wichtiger für den Geschäftsaufbau werden.

    In Kombination mit einem IPhone oder IPad wäre es doch toll wenn wir von TNI eigene Apps zum downloaden bereitgestellt bekämen um damit z.B. Bestellungen aufgeben oder neue Partner einschreiben zu können.
    So etwas ist leicht zu programmieren und würde für die junge Internetgeneration das networken noch attraktiver machen.

    Was meint Ihr dazu?

    lg vom Wörthersee

    Mario Urschitz

    • #3 von Kathrin Aue am 10. Februar 2010

      Apps könnten auch für Tahitian Noni ein Weg sein, die neuen Kommunikationswege besser zu nutzen. Wir freuen uns über Anregungen, wie solche Apps aussehen sollten bzw. was sie leisten sollten, um gerne und vor allem effektiv genutzt zu werden.

  3. #4 von Gerlinde Fraesdorf am 2. Februar 2010

    Ups und hallo, wer kann mir bitte erklären, was die Firma Apple mit Tahitian Noni zu tun hat.
    Viele Grüße aus Berlin
    Gerlinde Fraesdorf

    • #5 von Kathrin Aue am 2. Februar 2010

      Apple hat mit TNI nichts zu tun. Allerdings ist das Thema nicht nur aktuell, sondern auch wichtig für uns alle. Es geht hier um neue Möglichkeiten in der Kommunikation und Erreichbarkeit von Menschen. Durch Produkte, wie das iPad von Apple, die mehr Menschen einen einfachen Zugang zum Internet ermöglichen, wird das WWW ein immer wichtigerer Kommunikationskanal. Im privaten wie im geschäftlichen Bereich. Ob und wie Geschäftsfrau/-mann diese Möglichkeiten für sich erkennt und nutzt, ist vielleicht eines unserer nächsten Themen hier.

      • #6 von Gerlinde Fraesdorf am 3. Februar 2010

        Pardon, es hilft uns allen wesentlich weiter, die sicher wichtigen Themen der Kommunikation und Erreichbarkeit Noni-bezogen hier neutral zu kommunizieren. HTC, Nokia, Panasonic, Sony Ericsson, Samsung, RIM, Dell, Fujitsu, Toshiba … haben auch (schon lange) tolle Geräte auf dem Markt, die Menschen einen einfachen Zugang zum Internet ermöglichen. Und ein Tablet-PC an sich ist auch schon “Schnee von gestern”; nur hat jetzt die Firma Apple eins aufgelegt. Bei allem Verständnis für die Apple-Hype-deluxe bitte künftig TNI-bezogen, allgemein und vielfältig. So dass der geneigte Leser im Noni Blog sich nicht fragen muss: Was will die Verfasserin mir denn eigentlich sagen oder ist das gar eine gewollte Werbung für eine Firma oder ein Produkt?
        Viele Grüße Gerlinde Fraesdorf
        PS: In einem sind wir sicher einig, der genannte Tablet-PC wird, wie das _Phone, das wir selbst gut beurteilen können -;) , technisch sicher auch Spitze sein.

        • #7 von Kathrin Aue am 3. Februar 2010

          Vielen Dank für die Anmerkungen. Ich freue mich über Anregungen und auch über Kritik. Das hilft uns in jedem Fall weiter, unseren Blog zu optimieren. Werbung für ein bestimmtes Gerät oder einen bestimmten Hersteller zu betreiben, liegt nicht in meiner Absicht. In diesem Fall geht es dennoch um genau einen Produzenten, der die Kommunikationswelt immer wieder auf den Kopf stellt und Treiber für eine gesamte Branche ist. Da kam ich nicht drum herum, den Namen zu nennen. :-)

(wird nicht veröffentlicht)

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