Kommt Ihnen dieses Bäumchen auch so bekannt vor? Ganz richtig, auch wenn die Bildqualität nicht die beste ist – hätte ich doch eine ordentliche Kamera mitgenommen – so kann doch jeder, der schon mal ein Nonibäumchen oder Fotos davon gesehen hat, ganz klar erkennen: das hier ist unsere Noni!
Entdeckt und fotografiert habe ich diese Pflanze allerdings nicht, wie man vermuten könnte, auf Tahiti oder einer anderen Insel Französisch-Polynesiens sondern in einem kleinen Bergdorf in den Sierra Maestra im Südosten Kubas (gleichzeitig auch der Name einer der beliebtesten Son-Bands Kubas).
Dort heißt die Noni „La fruta mágica“ also die magische Frucht und laut der kubanischen Bevölkerung ist sie schon von jeher die Frucht, die bei 101 Beschwerden hilft. Und das wurde ihnen nicht von den Polynesiern (oder Prof. Westendorf) beigebracht. Also ganz egal wohin man reist, wo immer man die Noni findet, hat sie eine große Bedeutung für die Einwohner und das in der Regel seit Generationen.

Der Bauer, vor dessen Hütte das Nonibäumchen stand, war auch deshalb bester Dinge und sagte uns, dass die sogenannte „grüne Medizin“, wie die kubanische Pflanzenheilkunde genannt wird, eine außerordentlich wichtige Rolle spielt und, dass dabei die Noni keinesfalls fehlen darf. Er selbst sei ja in der glücklichen Lage, sich jederzeit eine pflücken zu können und schätzt dieses Privileg sehr!




#1 von Ingeborg Maria Nayduch am 18. Februar 2010
Hallo Jutta, Danke für die Info. Ich habe auf Sri Lanka auch Nonibäume entdeckt, sie sehen etwas anders aus als auf Tahiti. Die Früchte sind dort viel kleiner, die Blätter länglicher. Man weiß auch dort um die tolle Wirkung des magischen Früchtchens:-)