Labyrinth Tokio


Besser spät als nie folgt nun endlich noch der zweite Teil meiner Reiseberichterstattung aus Japan vom April 2010. Hier geht es zu Teil 1: Überraschung in Fukuoka.

Die letzten Tage in Japan vor dem Rückflug nach München gilt es noch, das Labyrinth Tokio ein wenig weiter zu durchdringen. Dabei ist das Nahverkehrsnetz hervorragend ausgebaut, beschildert, günstig und die Bahnen pünktlich wie die Eieruhr.

Selbst Shinjuku mit seinem Bahnhof, einem der größten der Welt, kann da nicht wirklich abschrecken. Trotz dem hier täglich zwischen einer und vier Millionen Menschen ein-, aus- und umsteigen, fühlt man sich selbst im größten Getummel nie unwohl oder bedrängt. Das ist gut so, denn hier muss auch ich aussteigen, auf meinem Weg zu meinen japanischen Kollegen im Tokioter Hauptsitz von Tahitian Noni.

Ein komplettes, neunstöckiges Bürogebäude nimmt unser Unternehmen in Tokio ein, inklusive Tahitian Noni Café im Erdgeschoss. Das wird bei meinem Besuch leider gerade renoviert. Der Aufzug – im Look & Feel des Unternehmens – gibt einen ersten Überblick über die einzelnen Stockwerke und die jeweiligen Abteilungen, die dort untergebracht sind.

Im Tokioter TNI-Gebäude arbeiten 170 Kollegen: aus R&D (Forschung & Entwicklung), den Abteilungen Personal, Callcenter, Marketing und Brand Management, Events und Recognition, Public Relations, Product Promotion, Sales, Customer Service und natürlich Shop und Café. Wow! Ich wusste, dass die Niederlassung in Tokio sehr groß ist. Jetzt bin ich dennoch beeindruckt.

Kunio Miyagi, Marketingleiter, ist mein Ansprechpartner, den ich nun suchen und vor allem finden muss. Mit ihm hatte ich meinen Besuch vorbereitet und er hat sich netterweise bereit erklärt, mir die Räumlichkeiten zu zeigen und Kollegen aus anderen Abteilungen vorzustellen. Nachdem er über meine Ankunft informiert wurde, kommt er mir freundlich lächelnd entgegen und begrüßt mich herzlich. Unser Weg führt sogleich aus dem Shop in die administrativen Büroräume.

Erste Station: Produktenwicklung. Sofort reichen mir die lieben Kollegen japanische Tahitian Noni Produkte, die es es entweder gar nicht in unseren Märkten gibt – wie das Tahitian Noni Supplijelly – oder in anderer Zusammensetzung, Verpackung und Konsistenz – wie die HIRO-Drinks, die in Europa unter TaHIRO geführt werden.

Die verantwortliche Kollegin erklärt mir die Abläufe in ihrer Abteilung, nach welchen Kriterien bei ihnen darüber entschieden wird, welche Produkte eingeführt werden, in welchem Zeitrahmen und was in der Vorbereitungsphase alles koordiniert und organisiert werden muss. Darin unterscheiden sich unsere Märkte tatsächlich nicht.

Nach dem Austausch unserer Visitenkarten und einem gemeinsamen Foto, geht es weiter zu den Kollegen aus Events und Recognition, dem Bereich, der für Veranstaltungen und Incentives verantwortlich ist.

Der föhliche Trupp ist zwar überrascht von diesem Besuch, jedoch sofort auf Kommunikation eingestellt und so geraten wir gleich in angeregte Unterhaltung über die Unterschiede zwischen Europäern und Japanern, Traditionen und – natürlich – die Geheimnisse der japanischen Küche. Danach geht es wieder um das Geschäftliche und ich bekomme einen Einblick in die Organisationsabläufe der Abteilung. Gerade letzte Woche mussten gleich zwei große Veranstaltungen reibungslos über bzw. auf die Bühne gebracht werden. Der extrem positiven Laune der Kollegen nach, waren beide dann wohl auch ein voller Erfolg.

Auch die Kollegen im Customer Service und Shop habe ich noch Gelegenheit, kurz zu sehen. Dort geht es richtig rund, die Telefone glühen und ich laufe mucksmäschenstill durch die Gänge, um sie in keinem Fall von ihrer Arbeit abzulenken oder gar zu stören. Dann heißt es auch schon wieder Abschied nehmen und weiter ziehen, um alle ihrem Tagesgeschäft zu überlassen – und die vollbepackte Tüte zu entpacken und die mitgegebenen japanischen Produkte zu probieren.

Eines kann ich mit Sicherheit sagen: das war mein erster – und nicht mein letzter Urlaub in Japan!

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  1. #1 von Thomas Grabowski am 14. August 2010

    Warum Tahitian Noni Cafè kann in Japan so gut laufen kann, und bei uns musste geschlossen werden?
    Wir vermissen das Lokal in München sehr!!!

    Grüße
    Thomas

(wird nicht veröffentlicht)


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