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Zulassung von Noni Fruchtpüree und Noni-Konzentrat rückt näher
Verfasst von Kathrin Aue unter Novel Food am 2. April 2009
Tahitian Noni International (TNI) hat sich ganz der Noni (bot. Morinda citrifolia L.) verschrieben. Das sieht man am Produktsortiment des Unternehmens. Und den Anträgen bei und Genehmigungen von der Europäischen Kommission für neue Produkte, die als „neuartige Lebensmittel“ (Novel Food) kategorisiert sind und daher vor Einführung und Verkauf innerhalb der EU ein Zulassungsverfahren durchlaufen müssen. Dazu gehört der TAHITIAN NONI™ Juice, für den die Lebensmittelzulassung im Jahr 2003 erteilt wurde. Und der Tahitea™ Noni Blättertee, der seit Dezember 2008 genehmigt und seit März 2009 in den EU-Märkten erhältlich ist.
Damit aber nicht genug. Die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) hat am 1. April 2009 bekannt gegeben, dass ihr wissenschaftliches Gremium für Diätetische Produkte, Ernährung und Allergien (NDA) auch Noni Fruchtpüree und Noni Fruchtkonzentrat geprüft hat und als unbedenklich einstuft. Diese Beurteilung wird nun an die Europäische Kommission weitergereicht, die über die Zulassung entscheidet. Sollte die Kommission der EFSA-Beurteilung folgen, werden Noni Püree und Konzentrat als „neuartige Lebensmittel“ genehmigt werden.
Das wissenschaftliche EFSA-Gremium für Diätetische Produkte, Ernährung und Allergien (NDA) ist nach umfangreicher Prüfung von Untersuchungen und Studien zu der Auffassung gelangt, dass Noni Fruchtpüree und -konzentrat als neuartige Lebensmittelzutaten sicher für den menschlichen Verzehr sind. Das Gremium weist in seiner aktuellen Beurteilung darauf hin, dass einzelne Personen auf Noni-Produkte empfindlich reagieren könnten. Diese Anmerkung ist nachvollziehbar, da bekannt ist, dass wenige Menschen auf Früchte (in purer oder verarbeiteter Form), aber auch auf Nüsse und andere Lebensmittel sensibel reagieren können.
Das Panel ist im Rahmen seiner wissenschaftlichen Beurteilung zum wiederholten Mal auf ein leidiges Thema aus der Vergangenheit eingegangen: angebliche Leberschädigungen durch Nonisaft-Konsum. Die deutliche offizielle Stellungnahme (dazu auch die Stellungnahme des NDA-Gremiums der EFSA vom 6. September 2006) lautet, dass „das Gremium keinen haltbaren Zusammenhang zwischen dem Konsum von Nonisaft und aufgetretenen Leberschädigungen herstellen kann“.
Die Empfehlung der EFSA an die Europäische Kommission, Noni Fruchtpüree und -konzentrat als „neuartige Lebensmittel“ zuzulassen, könnte klarer nicht ausfallen: Noni ist sicher für den Konsumenten – in Form von Fruchtsaft, Blättertee, Fruchtpüree und Fruchtkonzentrat. Tahitian Noni International geht daher von einer offiziellen Zulassung durch die Europäische Kommission für die aktuell beantragten Noni-Bestandteile noch Ende 2009 aus. Wir bleiben am Ball!




