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Branchenreport Direktvertrieb 2009: Klarheit über einen unterschätzten Markt

Grafik: Definition DirektvertriebDer persönliche Produktverkauf über selbständige Berater direkt an den Endkunden hat eine lange Geschichte. Im Laufe der Zeit bildete sich eine neue Form des Direktvertriebs, das Network Marketing, das heute von 86 Prozent der aktiven Direktvertriebler genutzt wird. Es basiert auf den Prinzipien des ursprünglichen Direktvertriebs und bietet zusätzliche Vergütungs-Komponenten.

Trotzdem heute alleine in Deutschland rund 740.000 Menschen haupt- oder nebenberuflich im Direktvertrieb tätig sind und einen jährlichen Umsatz von 6,47 Mrd. Euro (Quelle: WFDSA, 2008) erwirtschaften, wird die Bedeutung der Branche häufig noch stark unterschätzt. Mangels repräsentativer Erhebungen und Fakten war ein klares Bild vom Direktvertrieb bislang kaum vermittelbar.

Für deutliche Transparenz sorgt nun der Branchenreport “Direktvertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz”. Unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Michael Zacharias, Fachhochschule Worms, in Zusammenarbeit mit dem Unternehmensverband Direktvertrieb e.V., entstand eine umfassende, detaillierte und empirisch abgesicherte Darstellung eines Marktes mit Zukunftspotential.

Network Marketing Legal vs IllegalZunächst einmal wird hierin Direktvertrieb und Network Marketing definiert und mit alten Vorbehalten gegenüber dem Vertriebssystem aufgeräumt (siehe nebenstehendes Bild). Network Marketing ermöglicht es Menschen, mit wenig finanziellem jedoch nach Interesse mehr oder weniger zeitlichem Einsatz, zusätzliches Einkommen zu schaffen. Wichtige Grundlagen sind unter anderem gute Produkte, ein solides Unternehmen und an den Produktverkauf gekoppelte Vergütung. Jeder Einsteiger hat die gleichen Verdienstmöglichkeiten. Jeder Networker hat die gleichen Aufstiegschancen innerhalb der Organisation.

Anhand soziodemografischer Profile von aktiven Vertriebspartnern (in DACH) stellt sich heraus, dass die Mehrheit über 36 Jahre alt ist und mit rund 62 Prozent vorwiegend Frauen aktiv sind. Der “typische” Vertriebspartner ist für ein Unternehmen, vornehmlich aus der Wellness- und Gesundheitsbranche, und nebenberuflich (93 Prozent) tätig. Bei einem wöchentlichen Zeiteinsatz von maximal 10 Stunden ist ein Verdienst von nicht mehr als 500 Euro monatlich realistisch. Auch zur Anzahl der von den Vertriebspartnern betreuten Kunden, über Neugewinnungsmaßnahmen in der Branche, Stammkundenzahlen und viele weitere Informationen gibt der Branchenreport Auskunft.

“Karrierechancen im Wachstumsmarkt der Zukunft. Auszug aus dem Branchenreport 2009″
Umfang: 32 Seiten, 4-farbig DIN A4
ISBN: 978-3-9812716-1-4
9,95 Euro

“Branchenreport Direktvertrieb”
Umfang: ca. 295 Seiten, 4-farbig DIN A4
ISBN 978-3-9812716-0-7
250 Euro

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